Archiv: Februar, 2011

Das Narrenschiff

Nach Erdogans Angriff auf die Souveränität Deutschlands gestern abend und wenig Hoffnung darauf, dass Angela Merkel das einzig Richtige tut und die CEBIT-Eröffnungsfeier heute abend ohne Erdogan stattfinden lässt, hier ein bemerkenswertes Video von Stingray2000:


Das Narrenschiff – Kritik am System – MyVideo

Seit ein paar Tagen im Tab geöffnet, da ich nicht ganz sicher war, was ich davon halte.  Ein großer Teil der Bild/Ton-Collage ist jedoch sehr gelungen und treffend. Was meinen Sie?

Kein Weg vorbei an Allen West: Schon als Vizepräsident im Gespräch

In den nächsten Wochen und Monaten wird sich die Frage nach möglichen Präsidentschaftskandidaten der US-Republikaner klären. Palin, Paul, Huckabee, Bachmann, Trump und eine ganze Reihe anderer haben sich ins Gespräch gebracht.

Viele fühlen sich berufen, doch nur wenige sind geeignet. Einer der möglichen Kandidaten, die in unseren “interessanten Zeiten” mit den sich abzeichnenden massiven Konflikten meiner Meinung  nach gut genug für diese Aufgabe sein könnten, ist der erfahrene Newt Gingrich. Nicht nur intelligent, sondern ein schlauer Stratege, gibt er nun bekannt dass er Allen West -im Rahmen seiner eigenen Kampagne- als möglichen Kandidaten für den Vizepräsidentenposten in Betracht zieht.

Nun bin ich nicht gegen Gingrich. Mit Sicherheit schlägt er West auch deshalb vor, weil er aus Überzeugung guten Leuten Möglichkeiten eröffnen will.

Hinzu kommt hier jedoch, dass Gingrich mit diesem Schachzug zum einen die breite und schnell wachsende Unterstützerschar Wests für sich vereinnamen kann und zum anderen West mit dieser “Auszeichnung” zum VP-Kandidaten als möglichen Konkurrenten um den Präsidentenposten klein redet.

West gibt sich erneut angenehm bescheiden und realistisch:

“We can’t have leadership by a cult of personality. I have to prove myself. I have to prove myself as an American statesman, a capable legislator. Everyone knows how I feel about this country. But there are some things that I have to learn about the inner workings and machinations of Washington, D.C. so that I can be an effective leader.”

Wohltuende Worte. Aber auch West ist nicht dumm. Er lässt die anderen reden und macht sein eigenes Ding weiter. Als Neuling hat er  nur dann realistische Chancen, wenn die Menschen selbst ihn rufen, nicht wenn er zu diesem Thema große Töne spuckt wie etwa Trump. Und sie tun dies zunehmend.

Gerade in diesem Umfeld allerdings  ist Gingrichs Äusserung geschickt. Allen West muss den richtigen Zeitpunkt erwischen, einen Führungsanspruch entschieden selbst zu vertreten.

Allen West ist in der Tat mit der politischen Maschinerie in Washington bei weitem nicht so vertraut wie Gingrich. Auch wenn es ein wenig tragisch für Gingrich wäre: Ich plädiere für West/Gingrich statt Gingrich/West. Gingrich mit seiner geballten Erfahrung könnte  als Vizepräsident einen US-Präsidenten Allen West  unschätzbare Unterstützung zukommen lasssen, und ihm den Rücken freihalten.

Ob der durchaus ehrgeizige Gingrich bereit sein wird, schon wieder eine wichtige Rolle in zweiter Reihe zu spielen, bleibt abzuwarten. Ich hoffe es.

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Und dann war da noch der Vertreter der unsäglichen, terrororganisations-assoziierten isalmischen Lobbyorganisation CAIR, Nezar Hamze, dem Allen West hier längst fällig Grenzen aufzeigte. Er meldet sich nun zu Wort:

Zum kompletten Artikel: ‘Kein Weg vorbei an Allen West: Schon als Vizepräsident im Gespräch’

Warum sind Konservative so bösartig, Dennis Prager?

Auf Dennis Prager, einen US-amerikanischer Autor und Radiotalkshowmaster, bin ich erst kürzlich aufmerksam geworden. Er ist ein konservativer Denker, der auch auf religiöse Fundamente zurückgreift. Das ist oft nicht gerade mein Fall, aber Prager ist ein gutes Beispiel dafür, dass dies nicht schlecht sein muss. (Hängt natürlich von der “Religion” ab.)  In einer Sondersendung mit dem (von mir favorisierten) sonst dauer-brillianten Christopher Hitchens schlägt er sich jedenfalls ausgezeichnet, und das gibt es wirklich nicht oft. Respekt.

Hier noch ein gutes seiner Videos, dass den “Nahostkonflikt” in 5 Minuten auf den Punkt bringt, und als Bonus zu meinem Artikel: “Evaluatio praecox: Die “Abzieh”-Beschwichtigung, Realitätsphobie, niedere Instinkte, Barbarei und Zivilisation“:

Prager University: Die Natur des Menschen – sind wir von Grund auf gut? Zum kompletten Artikel: ‘Warum sind Konservative so bösartig, Dennis Prager?’

Allen West zu Islamleugner: “Die Wahrheit ist raus.” “Versuch mir keinen Sonnenschein in den Hintern zu blasen.” “Ihr greift doch uns an.”

ohne Worte

Mark Steyn: Wo sind denn nun die Muskeln?

Laut dem britischen Premier Cameron ist ein “muskulärer Liberalismus” die angebrachte Lösung angesichts des Scheiterns des Multikulturalismus. Mark Steyn kommentiert gewohnt treffend die Folgenlosigkeit der “Multikulti ist gescheitert”-Sprüche europäischer “Spitzenpolitiker” (lesen Sie es ganz, es lohnt sich):

… If certain communities have a 40-year track record of ever more intense self-segregation, why can that not be taken into account in their immigration applications?

Instead, Cameron’s answer to the failure of multiculturalism is that “we” need to work harder “to provide a vision of society to which they feel they want to belong”. But what if that’s too much hard work? So much hard work that it is, in fact, never going to happen? Wouldn’t it just be easier to cut back on mass immigration at a time of ever higher levels of unemployment and welfare dependency? Or even cut back on mass immigration from, ahem, certain parts of the world?

Whoa. If any such thoughts crossed Cameron’s mind, Sir Humphrey’s blue pencil took care of them. For hardcore leftists, “multiculturalism” was a polite cover for social engineering. For the somnolent brain-dead of the mushier liberals, it was one of those fluffy pain-free words it was easy to be in favor of. So it’s quite an achievement to have shifted the multiculti word off the pink-bunny side of the ledger. Nevertheless, the real question is what, if anything, follows therefrom.

Angela Merkel jedenfalls, die jetzt international immer als erste genannt wird, die dies gesagt hat, hat offensichtlich nichts -aber auch gar nichts- gemacht. Nach Basisrevolte ob der üblen Abfertigung Sarrazins und einer schnellen Runde durch das Land als Simulation eines Ernstnehmens der Basis und ein paar Fotos mit dem üblichen “Ich weise den Weg”-Gestus folgte dieser Spruch und eine Ankündigung des “Herbstes der Entscheidungen” (haben Sie noch irgendetwas davon gehört?). Damit war die Krise für sie beigelegt – denn für sie war es allein eine Krise ihrer Führungsposition.

Talleyrand wir der Spruch zugeschrieben: “Da geht mein Volk . Ich muss ihm nach. Ich bin sein Führer !”. Nun muss ein Politiker auch geschickt in solchen Dingen sein und Merkel ist es mit Sicherheit. Hat sie doch sämtliche Konkurrenten weggemobbt oder notfalls -gelobt, selbst den mediokren Wulff.

Aber angesichts solcher Vorgänge (Schauen Sie sich das an!) mitten in Europa muss eins klar sein: Das reicht einfach nicht. Wenn sie zu feige oder zu dumm sind müssen sie Platz machen – und zwar schnell.

Hamburg: Klarer Sieg der Nichtwähler

Hier die Prozentzahlen des vorl. Endergebnisses unter Einbeziehung der Nichtwähler. Ein trauriger Zustand, der Legitimationsschwierigkeiten nahelegt. Andererseits: Ein massives Potential für eine wählbare, vernunftsbasierte Alternative.

Vier Jahre Zeit bleiben für deren Aufbau bis zur nächsten Wahl. Ob es gut ist, die Probleme solange einfach weiter zu verschlimmwalten? Mit scheint, so langsam wird es wirklich Zeit sie anzugehen – sonst wird es knapp.

Patrick’s Panik

Ich gestehe: Eigentlich habe ich mich darauf gefreut, einen wunderbar polemischen Artikel über Panik-Patrick Bahners unsäglichen Artikel über Islamkritiker (“Die Panikmacher“) zu schreiben, aber es kam anders.

Der Artikel erschien im Feuilleton der FAZ, dessen Chef er unfassbarerweise noch immer ist.  Aber Gerüchten nach zu urteilen könnte es damit bald ein Ende habe.

Wie Time treffend schreibt: Zum kompletten Artikel: ‘Patrick’s Panik’

Evaluatio praecox: Die “Abzieh”-Beschwichtigung, Realitätsphobie, niedere Instinkte, Barbarei und Zivilisation

„Sie wollten sie abziehen“, sagte laut Tagesspiegel ein Ermittler über die Motive der vier Psychopathen mit zumindest vorwiegend muslimischem Migrationshintergrund, die in Lichtenberg einen 30-jährigen Maler zum Behinderten geprügelt haben – falls er überlebt.

Immer wieder liest man Schlagzeilen wie “Wegen 20 Cent ermordet” oder “Wegen Zigarette verprügelt”.

Es handelt sich um Beschwichtigung, um furchtbasierte evaluatio praecox, da die Wahrheit – die niederen Instinkte des Menschen – zu grauenhaft sind, um von Gutmenschen ernsthaft in Betracht gezogen zu werden.

Die Angst vernebelt das klare Denken und führt zu vorschnellen Schlüssen. Die wahrhaft grassierende Phobie ist die Realitätsphobie der Gutmenschen. Nach ihnen ist der Mensch von Natur aus gut, nur die Umstände lassen ihn kriminell werden. Eine Entschuldigung für alles und letztendlich eine rein marxistische Position: Das Sein bestimmt das Bewusstsein.

Nun ist der Mensch ein biologisches Wesen,  in Gestaltungsfähigkeit und in Intelligenz  den anderen Tieren meist weit überlegen. Dennoch schlummert jenseits der gutmenschlichen Hybris das Tier. Am deutlichsten ist dies wohl in der Sexualität und der “Gruppendynamik” spürbar.

Status, das Streben nach Dominanz – innnerhalb der eigenen Gruppe, wie auch gegenüber anderen Gruppen – ist eine wirkungsmächtige Motivation. Während dieser Drang zum Triumph in der zivilisierten Welt weitgehend kultiviert ausgelebt werden kann, zum Beispiel im Sport oder auch in der Wirtschaft, und Niederlagen zumindest teilweise als Anlass zur Selbstkritik und -verbesserung verarbeitet werden, werden in anderen “Kulturen” schlichtere, aber wirkungsmächtige Ideale gepredigt.

Während in zivilisierten Kulturen z.B. auf der Strasse für Ältere oder schwer Tragende Platz gemacht wird, lernen zu viele Muslime von klein an, dass der “Ungläubige” an den Rand der Stasse zu drängen ist, dass eine “ungläubige” Autorität (z.B. ein Polizist) nicht zu akzeptieren ist. Und insbesondere, dass eine Frau -insbesondere eine “ungläubige”- unter dem muslimischen Mann steht, und dieser sich demententsprechend verhalten darf, ja soll.

Dieses rein antrainierte “Alpha”-Gehabe ist zwar in aller Regel unverdient, auf untrainierte Überzivilierte (z.B. unerfahrene Frauen) wirkt es dennoch.

Zudem: Während die anderen Tiere Artgenossen in Revierkämpfen in aller Regel nicht töten, führt insbesondere  die durch das “perfekte Beispiel” Mohammeds geheiligte narzistische und sadistische Psychopathologie dazu, dass ein Rückzug selbst nach offensichtlichem Fehlverhalten praktisch ausgeschlossen ist. Rauchen in der U-Bahn zu kritisieren, nach einem gültigen Fahrschein zu fragen, seine Freundin vor Beleidigungen und Angrabschen zu beschützen wird zwar völlig korrekt als Hinterfragung eines herbeihalluzinierten, angemaßten “Alpha”-Status erfahren. Allerdings führt dies nicht – wie bei einem “wahren Alpha” – zu Selbstkritik, sondern zur totalen Eskalation, dem totalen Jihad.

Es geht nicht nur um Abziehen oder Abwehr von Kritik, sondern um das Weiden an der Angst und Hilflosigkeit des Anderen, darum,  Herr über Leben und Tod zu sein. Notfalls wird ein Messer gezückt, oder 20 Minuten später tauchen 3 Autos mit 12 Clanmitgliedern auf, um die verdiente “Demütigung” zu rächen.

Da die Kultivierung, die Zivilisierung nicht in die Gene übergeht – jedenfalls nicht schnell – muss diese Leistung von jeder Generation erneut erbracht werden. Dies ist der tiefere Grund für Ronald Reagans Statement, nach dem die Freiheit nie weiter als eine Generation von ihrer Auslöschung entfernt ist.

Zum kompletten Artikel: ‘Evaluatio praecox: Die “Abzieh”-Beschwichtigung, Realitätsphobie, niedere Instinkte, Barbarei und Zivilisation’

Das Grauen vor dem Koranexegese-Seminar

Interessante Einblicke in den zum Scheitern verurteilten alternativlosen Versuch, in hiesigen Universitäten vernünftige Prediger des Islam-Kultes auszubilden, gewährt uns die Zeit:

Ihrer Kommilitonin aber graut es vor dem Koranexegese-Seminar, in dem es um die wissenschaftliche Diskussion des heiligen Buches geht. Sie sagt, dass ein Nichtmuslim den Koran gar nicht korrekt erklären könne. Würde er den Koran nämlich verstehen, wäre er längst konvertiert, wäre also Muslim. Wahrscheinlich wird Fatimas Kommilitonin den Exegesekurs nicht belegen.

Ja, so einfach ist das mit der absoluten Wahrheit.

Oft handelt es sich um Studenten, die neben den Seminaren an der Universität auch Korankurse in den Moscheen besuchen. Die Unterschiede zwischen den jeweiligen Lehrinhalten sind groß, häufig nicht vereinbar. Ein Konflikt, den eine Studentin so löste, indem sie, wie sie sagt, den »nicht muslimischen Dozenten einfach keinen Glauben mehr schenkt«.

“Groß, häufig nicht vereinbar” seien die Unterschiede zwischen den Lehrinhalten. Bezeichnenderweise geht die Zeit schwuppdiwupp über dieses Detail hinweg und findet  nicht den Mut, hier “ein wenig” nachzuhaken und dies genauer auszuführen. Das wäre sicher nicht hilfreich, denn:

Dabei werden Muslime, die über ein religiöses Thema promoviert haben, dringend gesucht, entstehen in Deutschland doch gerade auf Empfehlung des Wissenschaftsrats an mehreren Hochschulen Zentren für Islamische Studien, wie etwa in Tübingen, Osnabrück und Münster. Neben Lehrkräften für den islamischen Religionsunterricht sollen dort auch islamische Religionsgelehrte und der wissenschaftliche Nachwuchs für islamische Studien ausgebildet werden. Im Gegensatz zu den Islamwissenschaften ist es also tatsächlich ein Theologiestudium. Das geeignete Personal hierfür zu finden erweist sich aber als schwierig. Bülent Ucar, Inhaber des Lehrstuhls für islamische Religionspädagogik in Osnabrück, rechnet damit, dass die Lehrstühle für einige Jahre mit ausländischen Gastdozenten besetzt werden müssen. »Es wird händeringend nach Musliminnen und Muslimen gesucht, welche die Lehre zumindest in Bezug auf die Imamausbildung übernehmen können.«

Es ist schlicht grotesk. Diese psychopathogene “Lehre” wird mit allen Mitteln und ohne jede Kritik institutionalisiert, da “alternativlos”.

Nach Ansicht Bülent Ucars muss sich übrigens  “der weltanschaulich neutrale Staat aus den konkreten Fragen der islamischen Theologie heraushalten.”

Leider, leider aber hält sich der Islam nicht aus den konkreten Fragen des Staates heraus, sondern zielt geradewegs auf die Abschaffung der verfassungsmässigen Ordnung.

Es kann nur andersherum laufen: Erst Reform (falls das überhaupt möglich ist), dann Anerkennung.

Ich verweise erneut auf den Artikel: Einmal-Experiment “Euro-Islam”: Dürfen wir das zivilisierte Europa riskieren?

Schockierende Bilder aus Frankreich

hat tip: vlad

In eigener Sache:

Sorry, kam die letzten Tage wenig zum schreiben. CPAC etc. hat zuviel Zeit gekostet, war aber auch wirklich toll. Bin wieder da.


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