Nach dem sadistischen Massenmord von Oslo erleben wir leider eine erschreckende Hetze gegen alles, was sich kritisch mit den weltweiten Problemen der Integration von muslimischen Einwanderern auseinandersetzt.
Nun ist selbst der nach beiden Seiten kritischen, mutigen Güner Balci nicht nur der Filmauftrag zu einer Dokumentation “Ein Jahr Sarrazin” (o.ä.) entzogen worden, nein der RBB Berlin hat sogar die Zusammenarbeit mit ihr beendet. Dies schreibt zumindest Frank Schirrmacher in einem denkwürdigen Artikel in der FAZ. Lesen Sie bitte die grotesken Hintergründe, die der Artikel aufdeckt.
Ihr Beitrag (mit Nicola Graef) “Kampf im Klassenzimmer” gehört dabei zum besten was es in letzter Zeit im öffentlich-rechtlichen zu sehen gab (Danke… Güner Balci !). Auch ihr kürzlicher Film zu Sarrazin im ach-so-toll(!)eranten Kreuzberg gehört zu der Sorte Einblicken in die Realität, von denen wir dringend mehr und nicht weniger brauchen.
Die selbst-angemaßten Volkstherapheuten der Mainstream-Medien, die dem Zuschauer -und vor allem wohl sich selbst- einen Blick auf die Realität nicht zumuten wollen, erinnern immer mehr an die “aktuelle Kamera” der DDR.
Nicht nur behandeln sie die Zuschauer wie Kindergartenkinder, die sich doch jetzt bitte mal alle im Kreis an der Hand nehmen sollen und “Alles ist gut” sagen sollen, dazu gesellt sich noch eine schier unfassbare Feigheit und Verantwortungslosigkeit. Und das soll Journalismus sein?
Immerhin können Sie sich hier ein paar Minuten anschauen, die möglicherweise in Balcis Dokumentation vorgekommen wären:
auf der Kundgebung der Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie DIE FREIHEIT (www.diefreiheit.org)
Zugegeben, die Vortragsweise muss (und kann) besser werden. Hatte keine Zeit die Rede einzuüben. Die Entscheidung zu reden fiel kurzfristig, morgens in 1 1/2 Stunden geschrieben. Hatte andere Pläne, persönliche Einladung zur “Linkstrend stoppen”-Tagung. Da war ich dann eben nur nachmittags. Dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.
Eins vorweg: Die Einrichtung einen laizistischen Arbeitsgemeinschaft hat der SPD-Parteivorstand einstimmig, “ohne große Debatte” abgelehnt.
Dafür hat die SPD-Führung um Gabriel tatsächlich die 15%-”Migranten”-quote (wir wissen alle welche gemeint sind) für Führungsgremien durchgedrückt. Dem Bericht auf Spiegel Online zu urteilen gegen deutlichen Widerstand:
Ausgerechnet aus seinem Heimat-Landesverband Niedersachsen musste sich Parteichef Gabriel dafür einiges anhören. Seeheimer-Sprecher Duin stellte sich ebenso gegen die Quotierung wie Ex-Landeschef Wolfgang Jüttner, der gar beantragte, das Vorhaben ganz aus dem Beschluss zur Integrationspolitik zu streichen. Die Quote sei als Reaktion auf die Begnadigung von Thilo Sarrazin ein durchschaubares Manöver und außerdem könne man nicht alles quotieren, wird Jüttner wiedergegeben.
Das Problem war, das das in der Sitzung viele so sahen. Die Debatte sei an der Stelle “sehr eindeutig skeptisch” gewesen, heißt es, was Gabriel offenbar derart irritierte, dass er ein zweites kleines Basta wagte, wie sich Teilnehmer erinnern. Man möge dem Vorhaben doch bitte zustimmen, ansonsten verlöre er seine Glaubwürdigkeit bei jenen, denen er die Quote schon versprochen habe. Im übrigen nehme er sich als Parteichef das Recht heraus, auch mal führen zu dürfen und nicht nur sammeln zu müssen. In Sachen Quote sei das jetzt mal der Fall. Sollte heißen: Eine Ablehnung des Vorhabens komme nicht in Frage.
Seine Glaubwürdigkeit wollte Gabriel also keinesfalls einbüßen. Wer hat dem bitte,bitte auch mal führen wollenden Gabriel denn da vorgespielt, dass er noch über eine verfüge?
Einer scheint sicher zu diesen zu gehören. Kenan Kolat wurde jedenfalls gleich in den Parteivorstand gewählt.
Ausgerechnet Kenan Kolat.
Hier nur 2 Bonbons:
Die von Innenminsister Friedrich vorgeschlagene Sicherheitspartnerschaft gegen islamistische Gewalttäter habe laut Kolat auf der Islamkonferenz nichts zu suchen. Für eine “Partnerschaft” scheidet er schonmal aus, aber so wichtig ist das Thema ja nun auch wieder nicht. Oder?
Das türkische Massaker an den armenischen Christen in der Türkei 1915-18 in deutschen Schulbüchern schlicht und zutreffend als Völkermord zu bezeichnen gefährde nach Kolat “den inneren Frieden”. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Probleme negieren, fordern, drohen. Und Gabriel spurt brav.
Die fünfte Kolonne der türkischen Nationalislamisten um Erdogan im Vorstand der SPD. Nur damit ein völlig überforderter und verzweifelt an seinem Pöstchen klebender Gabriel sein Gesicht nicht verliert, oder zumindest noch nicht kapiert dass es längst verloren ist.
An die Basis der SPD richte ich eindringlich folgenden Appell – bei dem wahrhaft erbärmlichen Gabriel habe ich diesbezüglich keine Hoffnung mehr:
Frisch verurteilt wegen “hate speech”, was im “aufgeklärten” Europa bei Kritik an totalitäten Ideologien heute leicht möglich ist – offenbar jedoch nicht wenn man diese Ideologien predigt oder in die Tat umsetzt, denn dass fällt ja angeblich unter die Religionsfreiheit – läßt sich Lars Hedegard (dänische Free Press Society) nicht einschüchtern und erläutert seine Erkenntnisse (die wir alle kennen, aber denken oder gar aussprechen dürfen wir sie nicht) in einem Vortrag:
(Dank an Henrik von EuropeNews für die Aufnahme und KitmanTV für’s Einstellen auf YouTube)
Theodore Dalrymple, ein britischer Gefängnisarzt und Psychiater, arbeitete 2004 im Zusammenhang mit der Ermordung Theo van Gogh durch einen Anhänger des Islamkultes der Religion des Friedens einen wichtigen Aspekt weiter aus:
The abuse of women has often, if not always, appealed to men, because it gives them a sense of power, however humiliated they may feel in other spheres of their life. And the oppression of women by Muslim men in Western Europe gives those men at the same time a sexual partner, a domestic servant, and a gratifying sense of power, while allowing them also to live an otherwise westernized life. For the men, it is convenient; interestingly, but perhaps not surprisingly, almost the only openly hostile expressions toward Islam from British-born Muslims that I hear come from young women, some of whom loathe it passionately because they blame it for their servitude.
Religious sanction for the oppression of women (whether theologically justified or not) is hence the main attraction of Islam to young men in an increasingly secular world. This explains why a divide often opens between brothers and sisters in the same European Muslim family; the sisters want liberty, but the brothers enforce the old rules. They have to, or the whole gratifying system breaks down.
So wie diese mir unbekannte Frau (Danke !)auf der Gegendemonstration gegen den Auftritt Pierre Vogels und Bilal Philips:
Das Spiegel-TV-Video dazu ist zufällig gerade an der Stelle geschnitten, an der die Handgreiflichkeit losgeht - Scheint alles friedlich und ok.
Aber klingt das wirklich nach “Halleluja”, nach einem Feiern der Freude, des Friedens und des Lebens – oder klingt das eher nach einem triumphalistischen Mob unter dem Deckmantel der “Religion”?
Einen interessanten Einblick in den faschistischen Mob der Anhängerschar insbesondere von Bilal Philips zeigt dieses Video aus Dänemark:
“Friedliche Koexistenz”? Das klingt nach einem schmierigen “Angebot, das man nicht ablehnen kann”.
Aber wenn er es doch sagt, muss es doch stimmen…
Die Frau hat recht: Es ist eine Schande.
P.S.: Sehr lesenswert auch der Bericht über den Protest einiger Alevitinnen auf dem lesenswerten Blog von Cigdem Toprak!
Der aktuelle vierfache Oscarpreisträger (u.a. bester Film, bester Hauptdarsteller) handelt in der Hauptsache von einer wichtigen und inspirierenden Facette der Geschichte des englischen Prinzen Albert, des späteren König George VI.. Dieser was als zweiter Sohn George V. ursprünglich zwar kein direkter Anwärter auf den Thron, sah sich jedoch nach der Abdankung seines Bruders unerwartetet mit dieser Rolle konfrontiert.
Die damals neuen Medien – also das Radio – stellten neue Ansprüche an einen Monarchen. Ansprüche, an denen Albert zu scheitern fürchtete – und auch drohte, war die diesbezügliche Wirkung des eher zurückhaltenden Mannes doch durch ein Stottern stark beeinträchtigt.
Im heraufziehenden Konflikt mit dem nationalsozialistischen Kult jedoch war ein verlässlich wirkender König, sozusagen als Fels in der Brandung, von grosser Bedeutung.
Einen kurzen Einblick in das Ausmaß der Problematik – aber auch der Anstrengungen des späteren Königs – können Sie gut in dieser Filmaufnahme einer Rede von 1925 (Empire Exhibition) erkennen (80 Sekunden ab verlinktem Zeitpunkt reichen):
Mithilfe von Lionel Logue, einem exzentrisch-individualistischen Sprachtherapeuten und viel, nicht immer einfacher, teils sehr persönlicher Arbeit gelingt es Albert, diese Beeinträchtigung auf ein erträgliches Maß zu reduzieren und damit die unerwartete, sehr verantwortungsvolle Position in Zeiten der existentiellen Krise auszufüllen.
Trailer:
Kürzlich hatte ich Gelegenheit, mir die Originalversion anzusehen. Denn auch wenn dankenswerterweise der doppeldeutige Originaltitel für den deutschen Vertrieb beibehalten wurde (“Die Rede des Königs”, aber auch “Die Sprache des Königs”, könnte der Filmtitel auf Deutsch heissen), schon ein Vergleich der Trailer (deutscher Trailer) legt nahe dass die Übersetzung des Filmes nicht immer einfach war – spielt doch die Sprache selbst eine große Rolle.
Die Besetzung der Rollen und Leistung der Schauspieler ist, bis auf (ausgerechnet) den leider dem Saloon eines B-Westerns entsprungen scheinende Churchill, ebenso gelungen wie die Detailtreue bzgl. der Requisiten.
Kontroverse um historische Genauigkeit
Leider erweckt der ansonsten sehr gute Film gerade dadurch leicht den Anschein, historisch bzw. biographisch genau zu sein.
Ich rate dazu, sich zumindest einen kurzen Überblick über strittige Fragen zu verschaffen, zumal dies den historischen Horizont bezüglich dieser wichtigen Phase europäischer Geschichte nur erweitern vermag. Stichworte bilden hier neben der ungenauen Zeitschiene insbesondere die lange Neigung des Prinzen zum Appeasement und zur Unterstützung Chamberlains ebenso wie die anfängliche, hier sicher fehlgeleitete Loyalität Churchills gegenüber dem bis zur Abdankung des rechtmäßigen Thronfolger Eduard VIII. – einer von Churchills zahlreichen Fehlern, auch wenn diese vor seinen enormen Verdiensten verblassen.
Hierzu bieten sich klar Artikel des immer lesenswerten Christopher Hitchens oder auch Isaac Chotiner an. David Seidler, der Author des Drehbuches, antwortet in einem Interview, doch so leicht läßt der streitbare “Hitch” (Gute Besserung!) natürlich nicht locker und legt nach.
Fazit:
Ein auf jeden Fall brauchbarer, gut gemachter und inspirierender Film über einen Mann, der in einer schwierigen Zeit sich der nicht immer einfachen Aufgabe stellt, durch die Überwindung persönlicher “Unzulänglichkeiten” der ihn unerwartet treffenden Verantwortung gerecht zu werden. Und einer starken, hinter ihm stehenden Frau.
Also ein durchaus hochaktueller Film – in Anbetracht eines “neuen” totalitären, triumphalistischen Kultes, der weltweit an Fahrt gewinnt.
8 von 10 Punkten – Empfehlung.
Schauen Sie ihn sich an (möglichst in Originalfassung), aber lesen Sie dazu auch ein oder zwei der erwähnten kritischen Artikel.
Übrigens: Zur Situation in England vor dem 2.WK hatte ich kürzlich noch zwei andere Filme empfohlen (Churchill und die Gutmenschen), 8/10 bzw. 10/10 Punkten.
Die Äusserungen des Innenminister Friedrichs: „Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt.” hatte schon im Vorfeld Gelegenheit zum Beleidigtsein gegeben.
„Die meisten Muslime sind nicht mit dieser Äußerung einverstanden“, betonte das DIK-Mitglied. Friedrich versuche, mit seiner historisch begründeten Sicht auf den Islam „zwischen Muslimen als Menschen und dem Islam als Religion zu trennen“, sagte der Imam. „Ich kann nicht auf meine Religion verzichten und sagen, ich bin Muslim, aber meine Religion gehört nicht hierher. Dann frage ich mich: Gehören Muslime zu Deutschland oder nicht?“ Das DIK-Treffen biete die Chance zur Klärung.
Noch einmal der Reihe nach: Der Innenminister versuche also, zwischen Muslimen als Menschen und dem Islam als Religion zu trennen.
Genau dies aber ist sein Job, und dies ist die Grundlage unseres Staates, übrigens auch der Religionsfreiheit. Das Grundgesetz, die Menschenrechte gelten eben für Menschen, nicht für Kulte bzw. Religionen.
Dies ist ein grundlegender Teil unseres Staatsverständnisses. Das Hibaoui, und seiner Aussage nach die meisten Muslime, damit nicht einverstanden sind, sollte doch zu denken geben. Mehr noch als die im Rest des Zitates bemühten Verschwurbelungen, mit denen Friedrich etwas in den Mund gelegt wird, was dieser schlicht nicht gesagt hat.
Kenan Kolat hingegen bemüht erst gar nicht solche Figuren, er, na…. fordert. Und auf die in der Tat ebenso wichtige wie dringliche Ankündigung Friedrichs, eine Sicherheitspartnerschaft gegen islamistische Gewalttäter anzustreben, macht er klar, dass dieses Thema auf der Konferenz nichts zu suchen habe. Weiter:
Die gesamte Bundesregierung müsse ihre Haltung zum Islam klären, forderte Kolat. „Das ständige Hin und Her bringt uns nicht weiter.“ Nötig sei eine einheitliche Linie. Das sei auch wichtig für die Islamkonferenz.
Vielmehr müssen die Muslime ihre Haltung zum Grundgesetz klären. Die “Das ist nicht der wahre Islam, den Islam gibt es nicht”-Ausrede, um nie Verantwortung übernehmen zu müssen, darf nicht länger durchgehen.
Mazyek vom “Zentralrat” der Muslime läßt sich natürlich auch nicht Lumpen: “Die Islamkonferenz sollte nicht zur sicherheitspolitischen Konferenz werden.” und, Achtung: “Die gesellschaftlich relevanten Themen fehlen.”
Ja was denn nun?
Glücklicherweise klärt uns Mustafa Imal, Präsident der Islamischen Kulturzentren, auf:
“Wir glaubten, dass wir mit Themen wie Anerkennung als Religionsgemeinschaft, Religionsunterricht, Ausbildung der Imame, Toleranz gegenüber Islam und Muslime deutlich stärker vorankommen würden, als dies tatsächlich der Fall war”
Vielleicht wären alle diese Themen schon erheblich weiter, ja die ganze Konferenz überflüssig, wenn die Sicherheitsprobleme erstmal gelöst wären? Neinneinnein, dass kann keinesfalls zutreffen, denn die Deutschen sind schuld dass der Islam – wie überall sonst auch – Extrawürste verlangt.
Richard Preuss von der Süddeutschen Zeitung soll dem Minister folgenden Tipp gegeben haben: “Sein Hauptanliegen muss deshalb sein, die Muslim-Funktionäre zu beruhigen, jegliche Krawallstimmung durch Charme oder Angebote aufzulösen.”
Gut- nein, bessermenschlicher kann man weder erbärmliches Appeasement noch eine Anleitung für Skrupellose kaum ausdrücken. Immer schön Krawall veranstalten, dann gehts voran.
Daniel Greenfield wirft erneut einen hellsichtigen Blick auf das große Ganze:
The West is almost as in love with improving the world, as the Muslim world is with conquering it. These two contradictory impulses, the missionary and the warrior, intersect in the Clash of Civilizations. The Muslim world has two approaches to the West, underhanded deceit and outright terror. The former are considered moderates and the latter extremists. The West has two approaches to the Muslim world, regime change and love bombing. With regime change we bomb their cities to save them from their rulers and with love bombing we shamelessly flatter and appease them in our own cities.
Westerners worry a great deal over who runs the Muslim world. Muslims do not care very much who runs Western countries. They prefer weak liberal leaders to strong ones, but they do not overall think there is a difference between them. Even the emplacement of a Hussein in the White House has not improved America’s ratings in the Muslim world. That is because Muslims are religiously and culturally antagonistic to the West. Whether John McCain or Barack Hussein Obama are in the White House– America is still a non-Muslim country. It is and will the subjective of xenophobia no matter how much it flatters the Muslim world.
Westerners focus their animus on Muslim leaders, on a Saddam, a Gaddafi or an Arafat– not recognizing that the hostility toward us comes not from the leaders, but from the people. We can remove all the leaders of the Muslim world and replace them with muppets, and it won’t noticeably change the underlying sentiments on the Arab street. And very soon the muppets will also start chanting, “Death to America” because it’s the popular thing to do.
…
“Es ist eine Schande…. Ich weiss nicht warum sie keine Zeit haben sich um uns alle zu kümmern.”
Bewundernswerter Pioniergeist, der Europa bereichern und voranbringen wird.
Man merkt auch richtig, wie froh und vor allem dankbar dieser “Flüchtling” ist, mit dem Leben davon gekommen zu sein, und jetzt in Europa -wenn auch unter einfachen Umständen- endlich in Sicherheit zu sein.
Der Zuschauer muss sich mit erhobenem Zeigefinger ermahnen lassen, wie viel besser die Versorgung einer enormen Zahl libyscher Flüchtlinge in Tunesien läuft, denen aus dem ganzen Land sogar Kissen herbei gebracht werden. Kurz nachdem er erklärt, dass die 5000 Einwohner Lampedusa -von denen ein solcher Empfang wohl zu erwarten wäre- im Bezug auf die 4500 “Flüchtlinge” nichts zu sagen haben, d.h. wohl: Die Klappe halten sollen.
Trotz des “schändlichen” Fehlen eines angemessenen Empfanges: Zurückgehen kommt nicht in Frage.
Anstatt sich nun, wo es ganz besonders darauf ankommt, sich in Tunesien für Freiheit, Gerechtigkeit und Recht einzusetzten, wird hier “Freiheit, Gerechtigkeit und Recht” -offenbar etwas schräg definiert als Rundumversorgung inkl. Kissen- klagend eingefordert.
Welch ein Gegensatz zu den aus Frankreich geflohenen Hugenotten, die Ende des 17. Jahrhunderts binnen kurzer Zeit nach dem Edikt von Potsdam ein Viertel der berliner Bevölkerung ausmachten und Brandenburg-Preussen wesentlich nach vorne brachten.
Die Einwanderung in die Sozialsysteme muss beendet werden.
Ein trauriger Zustand, der Legitimationsschwierigkeiten nahelegt. Andererseits: Ein massives Potential für eine wählbare, vernunftsbasierte Alternative.
Vier Jahre Zeit bleiben für deren Aufbau bis zur nächsten Wahl. Ob es gut ist, die Probleme solange einfach weiter zu verschlimmwalten? Mit scheint, so langsam wird es wirklich Zeit sie anzugehen
Das allerdings erfreuliche Zeichen des Scheitern der NPD interpretiert Nahles natürlich nicht als den schlichten Unwillen der Wähler, diese Partei zu wählen, sondern als Erfolg der vielen Projekte “gegen Rechts” in Sachsen-Anhalt. Logisch, von irgendwelchen Fördergeldern müssen ihre “Aktivisten” ja leben.