Weckruf
Wir Freunde der Freiheit (24.10.2010)
müssen schon etwas finden, das uns motiviert, uns die nötige innere Stärke gibt, wenn es hart auf hart kommt. Für mich ist das eine tief empfundene Dankbarkeit und Verantwortung für die ZIVILISATION (im Gegensatz zur Barbarei, z.B. Scharia, Faschismus usw.).
Wir haben sie geschenkt bekommen – und ihren Wert, ihre Nicht-Selbstverständlichkeit komplett aus den Augen verloren. Welch horrenden Preis haben wieder und wieder Generationen von Menschen bezahlt, um diesen herausragenden Grad an Freiheit und Entwicklung zu erreichen, der sich aus griechich-römischen, europäischen und amerikanischen, christlichen und jüdischen Traditionen entwickelt hat und dort eben auch entwickelt (und verteidigt !) werden konnte.
Nachdem nun einige Jahrzehnte keine wirklich existenziellen Probleme anstanden, besteht die Riege unserer “Spitzen”-politiker in erschreckendem Maße aus Personen, die zwar in Parteistrukturen vorankommen und es so auf die ausgeklüngelten “Wahllisten” schaffen (die die Wahl des Bürgers einschränken), die zwar viel reden – doch bloß nichts sagen, könnte dies doch das Ende der Karriere bedeuten.
Gerade in der Causa Sarrazin kann ich nicht anders, als mich zu fragen, ob da manche nun zu feige oder zu dumm, oder beides sind (Wem das intellektuell zu grausam ist frage sich nach der geistigen Grundkonstitution williger Wendehälse, die nun leere Sprüche machen, aber nichts umsetzen.) Zur Lösung der drängenden Probleme sind sie aufgrund ihrer Pflichtvergessenheit, Prinzipienlosigkeit und Abgehobenheit jedenfalls denkbar ungeeignet. Man muss hier schon von einer tiefen Krise der Republik sprechen.
Selbst kleinste, selbstverständliche Schritte wie ein Burkaverbot scheinen noch immer nicht möglich. Dabei könnten damit klare Zeichen gesetzt werden, die auch die intergrationswilligen muslimische Migranten ermutigt, ihr Gesicht zu zeigen.
Solche kleinen, aber klaren (und konsequent durchzusetzenden !) Schritte sind jetzt nötig, denn nur aus deren Wirkung können wir erkennen, welche weiteren Schritte in allernächster Zeit nötig sind (oder eben auch nicht), um hier die Geltung der Verfassung und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nachhaltig durchzusetzten – und wie es um die Integrationswilligkeit tatsächlich bestellt ist.
Wer unbedingt in Burka rumlaufen will: Bitte ! Es gibt mehr als genug Länder, in denen dies möglich ist. Wir haben schließlich Ausreisefreiheit.
Zudem ist unbedingt die internationale Lage zu beachten. Irre im Iran, die nach Atombomben und Interkontinentalraketen streben, durch ihren apokalyptischen Kult (Stichwort “Zwölfer-Schiiten”) nicht abschreckbar sind, eine gegenwärtige US-Regierung die, aus welchen Gründen auch immer, nicht willens ist konsequent einzuschreiten, eine klare re-Islamisierung der Türkei, die sich zunehmend von der NATO abwendet, den Iran hofiert und immer offener osmanische Großmachtsträume hegt, ja nicht ohne Wirkung in die Bundesrepublik hineinzuregieren versucht. Das alles bei gleichzeitiger Schwächung der Bundeswehr und wachsender innereuropäischer Bevölkerungsteilen, deren Loyalität – oder zumindest Neutralität – alles andere als sicher ist.
Nun ist es keinesfalls sicher, das wir auf einen internationalen Konflikt zulaufen, dessen Ausmaße wir uns heute noch gar nicht vorstellen, geschweige denn begreifen können. Wir sollten jedoch auf jeden möglichen Fall bestmöglich vorbereitet sein. Das ist eine der Hauptverantwortungen der Regierung.
Wir dürfen uns nicht einschläfern lassen von den jetzt wie aufgeregten Hühnern gackernden Funktionären der etablierten Parteien, die mal wieder die Wichtigkeit der “tabulosen” Debatte betonen. Diese Sprüche haben wir schon zu oft gehört. Die Zeit läuft noch immer gegen uns.
Die Bürger dieses Landes dürfen nicht länger darauf hoffen, das Einzelne die Probleme für sie lösen, auch Thilo Sarrazin oder Geert Wilders nicht. Jeder muss aktiv werden; wir brauchen eine wirksame Bürgergesellschaft.
Jeder einzelne Bürger steht in der Verantwortung, die großartige Leistung der Zivilisationsentwicklung auch an die folgenden Generationen weiterzugeben, und Europa, ja die gesamte westliche Zivilisation nicht in ein Zeitalter der Barbarei abgleiten zu lassen. Das dies selbst in hochentwickelten Kulturnationen passieren kann, sollten wir doch alle gelernt haben.
Die Idee, alle “Cult”-uren seien gleich gut geeignet, individuelle Freiheit, Frieden, Menschenrechte, Alphabetisierungsrate, freie Wahlen, Frauenrechte, wirtschaftliche Entwicklung und Wohlfahrt, Wissenschaft, Kunst und Kultur, ja Religionsfreiheit zu gewährleisten, ist zwar “kuschelig”, aber bei einem objektiven Blick in die Welt schlicht nicht haltbar. Dies gilt insbesondere im Vergleich mit den islamischen Ländern. Versuchen sie einfach mal, in einem islamischen Land “multikulturell” zu sein.
All diese Sachverhalte wurden vor nicht allzulanger Zeit noch Fakten genannt, heute sind es angeblich inakzeptable Beleidigungen, die das Bild Deutschlands in der Welt schädigen.
Dieser kulturelle Masochismus, nachdem nur die eigene westliche Kultur (und dazu gehört auch Israel, versteht sich) kritisiert werden darf, keinesfalls jedoch andere, wie grotesk auch immer sie sein mag, muss ein Ende haben.
Selbstverständlich ist auch unsere Gesellschaft nicht “perfekt”. Jedem, der die “perfekte”, ja gar von “Gott” bzw. “Allah” geforderte Ordnung propagiert, sollte gelinde gesagt mit äußerstem Misstrauen begegnet werden. Denjenigen gegenüber, die sie noch dazu mit dreistem Fordern, emotionaler Erpressung (Sie sind doch wohl kein Nazi / Rassist ?), Terror und Gewalt durchsetzten wollen, darf “kein Fussbreit” zurückgewichen werden. Das (!) ist eine der Lehren der deutschen Geschichte.
Was ist denn nun mit “Wehret den Anfängen !” ?
Aus guten Gründen, die wir heute vergessen zu haben scheinen, haben die Väter des Grundgesetzes das Recht auf freie Meinungsäußerung als eines der wichtigsten Grundrechte überhaupt eingestuft. Zwei plus zwei ist vier, nicht fünf ! Wenn selbst das Offensichtliche nicht mehr gesagt werden darf, haben wir ein wahrhaft massives Problem in diesem Land.
Frau Necla Kelek, die übrigens zeigt, wie wunderbar tatsächliche Integration gelingen kann, unterstützt Sarrazin ausdrücklich und tatkräftig. Sie befürchtet jedoch, dass die tatsächlich rechtsextremen Gruppierungen Zulauf gewinnen, wenn sich die Politiker ihrer Verantwortung nicht stellen. Und diese Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen. Wir dürfen uns nicht zurücklehnen.
Was wir jetzt brauchen, ist ein breites, sichtbares bürgerliches Engagement, das sich klar zu den Werten unserer Verfassung bekennt und der Verteidigung unserer Werte und Freiheiten verschreibt.
Wir sind das Volk!